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Rybnik - Partnerstadt Dorstens
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Rybnik liegt in Oberschlesien und hat ca. 150.000 Einwohner.
Die Ursprünge der Stadt lassen sich bis ins 9. bzw. 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals existierten auf dem
heutigen Stadtgebiet drei slawische Siedlungen, die sich schließlich zusammenschlossen. Im Rahmen der
Das Wappen
Rybnik um 1765
mittelalterlichen deutschen Ostkolonisation erhielt Rybnik die Stadtrechte nach Magdeburger Recht.
Die Stadt entwickelte sich zu einem regionalen Handelszentrum. Im 15. Jahrhundert
richteten die Hussiten schwere Zerstörungen an, bevor diese 1433 in einer entscheidenden Schlacht auf einem
Hügel bei Rybnik unterlagen. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts gewann der Steinkohlebergbau wirtschaftliche
Bedeutung. Ab 1818 war Rybnik Kreisstadt eines preußischen Landkreises.

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Rybnik
in früheren Jahren
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Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 gelangte Rybnik erneut unter deutsche
Herrschaft. Es gehörte dem Teil Polens an,

Rybnik um 1943
der unmittelbar dem Reich angegliedert wurde. Seit 1945 gehört Rybnik wieder zu Polen. Ein großer Teil der
Rybniker Deutschen gelangte nach Bottrop und Dorsten im Kreis Recklinghausen. Seit 1994 ist Rybnik daher Partnerstadt von
Dorsten.
In der Nachkriegszeit gewann der Steinkohlebergbau weiter an Bedeutung. In den 70er
Jahren entstand ein Kohlekraftwerk von überregionaler Bedeutung, das sein Kühlwasser aus einem eigens angelegten
Stausee bezieht. 2002 wurde in Rybnik ein moderner Campus eröffnet, auf dem die Wirtschaftsakademie und die
Schlesische Universität in Kattowitz sowie die Schlesische Technische Hochschule in Gleiwitz jeweils
Außenstellen betreiben.
Rybnik ist sicher kein Touristenzentrum, hat aber dennoch einige
Sehenswürdigkeiten und Naherholungsmöglichkeiten zu bieten.
Nordöstlich des Stadtgebietes liegt ein von Wald umgebener Stausee des Flusses Ruda, der zur Kühlwassergewinnung
des Kohlekraftwerks angelegt wurde und Bade-, Segel- und Surf-Möglichkeiten bietet.

einst

und jetzt
Aufgrund des Kraftwerksbetriebs ist er ganzjährig so warm, dass Graskarpfen darin angesiedelt werden konnten.
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Weitere Sehenswürdigkeiten sind:
- die neogotische St.-Antonius-Basilika,
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- das Gebäude des ehemaligen Rybniker Landratsamtes (1887),
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- das klassizistische neue Rathaus (1928),
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- das klassizistische alte Rathaus mit Uhrenturm
(heute Sitz des Standesamtes und des Heimatmuseums),
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- die St.-Katharina-Kirche (1534),
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- die St.-Lorenz-Kirche (1717),
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- ein spätbarocker Gutshof (1736) sowie
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- das Piastenschloss aus dem frühen 13. Jahrhundert, welches im 18. Jahrhundert
komplett umgebaut wurde).

Partnerschaftsurkunde
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Der Freundeskreis Rybnik informiert über seine Aktivitäten auf der
vereinseigenen HOMEPAGE .
Wer mehr über die Stadt Rybnik erfahren will, kann das auf der Rybniker Homepage
(in polnisch und englisch).
Vom Deutschen Freundschaftskreis (DFK) in Schlesien gibt es in Rybnik eine Kreisgruppe. Im November 2003 wurde der erste
Ortsverein des BJDM (Bund der Jugend der deutschen Minderheit) gegründet. Beide sind unter dfkrybnik.info (in deutsch und polnisch) zu erreichen.
Von Christoph Sosna vom BJDM Rybnik stammen übrigens auch eine einige Bilder auf dieser Seite.
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